
Gastropub Mans: Shared Dining
Im Herzen von Den Burg, am Stenenplaats, dem geselligsten Platz im Zentrum, befindet sich der Gastropub Mans: ein Ort, an dem die ungezwungene Atmosphäre eines Pubs auf ein umfangreiches Angebot an überraschenden Häppchen trifft.
Was auf den ersten Blick vielleicht einfach wie ein gemütliches Lokal mit sonnendurchfluteter Terrasse wirkt, entpuppt sich beim Betreten als kulinarischer Hotspot, an dem Qualität und Kreativität im Mittelpunkt stehen. Das zeigt sich nicht nur auf der Speisekarte, sondern auch in der Küche, wo junge Talente viel Raum zur Entfaltung bekommen.
Gute Atmosphäre
Nehmen wir Tim van Beek (20) und Youri den Brave (20), zwei Kochlehrlinge, die bei Mans ihre Ausbildung absolvieren. Vier Tage pro Woche stehen sie in der Küche, wo sie unter Anleitung von zwei Ausbildern ihr Handwerk bis ins Detail erlernen. Tim ist in seinem dritten und letzten Jahr, Youri in seinem zweiten. Beide haben sich ganz bewusst für Mans entschieden. „Die Atmosphäre, häuslich und gemütlich, und das Gespräch mit Inhaber Richard Segers gaben für mich den Ausschlag“, erzählt Tim. Youri kannte die Küche bereits: „Ich habe hier schon gearbeitet, bevor ich die Kochausbildung begonnen habe. Nach einem anderen Studium merkte ich, dass ich in der Gastronomie und speziell hier wirklich am richtigen Platz war. Da war die Entscheidung schnell getroffen.“
Diese gute Atmosphäre zieht sich wie ein roter Faden durch, auch im Team. Die Küche von Mans ist kompakt und genau das macht Zusammenarbeit unerlässlich. „Wir müssen gut kommunizieren“, sagt Youri. „Aber wir haben ein junges und eingespieltes Team, daher klappt das eigentlich immer gut.“ Neben den drei Kochlehrlingen sind auch drei Köche und vier Spülkräfte in der Küche tätig. Das Tempo ist hoch, vor allem an vollen Abenden, aber genau das macht die Arbeit erst so spannend.
Regionale Produkte
Als authentischer Familienbetrieb strahlt Mans Gastfreundschaft aus. Mit einem jungen Team und dem Fokus auf Zusammenarbeit fühlen sich Gäste und Mitarbeiter gleichermaßen wohl. In der Küche wird so viel wie möglich mit regionalen Produkten gearbeitet: von Texeler Kartoffeln und Fleisch bis hin zu Fisch aus der Nordsee. Auch Brot und Gebäck stammen von lokalen Anbietern und vieles wird im eigenen Haus zubereitet. Diese Kombination aus lokal und handwerklich passt nahtlos zu der Art und Weise, wie Tim und Youri den Beruf erlernen. „Es macht mehr Spaß, mit diesen Produkten zu arbeiten“, sagt Youri. „Man sieht, woher sie kommen, und sie schmecken besser.“ Inspiration holen sie sich in der Schule, aus Kochbüchern und vor allem aus der Praxis, wo Raum zum Experimentieren ist und sie ihre Ideen verwirklichen können.
Shared Dining
Ein wichtiger Meilenstein für das Restaurant und für die Entwicklung der Auszubildenden war die Einführung der Shared-Dining-Karte vor etwa zwei Jahren. Wo früher à la carte gekocht wurde, dreht sich nun alles um das Teilen kleiner Gerichte. „Das macht die Arbeit für uns viel angenehmer“, sagt Tim. „Man bereitet nicht immer dasselbe zu, sondern alle möglichen verschiedenen Gerichte. Kleinere Portionen, aber den gesamten Prozess. Das ist lehrreich und abwechslungsreich.“
Häppchen (Bites)
Auf der Speisekarte stehen zahlreiche Häppchen mit regionalen Zutaten, wie diverse Zubereitungen von Texeler Kartoffeln, darunter „Loaded Potato“, Kroketten aus Texeler Rindfleisch, Texeler Rendang und Eintopf aus Texeler Lamm. Vor allem die beiden letzteren sind Youris Favoriten. „Da ist man wirklich mehrere Tage beschäftigt. Marinieren, langsam garen … man muss ständig dabei bleiben.“
Aber es gibt mehr, sowohl Fisch, Fleisch als auch Vegetarisch: Thunfisch-Tataki, Klippfisch, Gado Gado, Apfeltasche, Süßkartoffel-Pommes, Kibbeling und Tims Favorit: die Rindersteaks. Nicht zufällig auch einer der Bestseller, zusammen mit den Garnelen. „Alles selbst vorbereiten, die Soße machen … das finde ich schöne Arbeit.“ Laut Youri gibt es eigentlich kein einziges Gericht, das nicht gut ankommt: „Alles wird bestellt. Das sagt schon einiges über die Speisekarte.“
Eigene Gerichte auf der Speisekarte
Die Speisekarte ändert sich zudem ständig. Die Lehrlinge erhalten von der Schule Aufgaben, die sie bei Mans umsetzen dürfen. So hat Tim einmal im Rahmen seiner Ausbildung ein 15-Gänge-Menü zubereitet. Vor kurzem sind sogar Gerichte der beiden Jungs auf der Speisekarte gelandet. Youri hat eine Gemüsepfanne mit saisonalem Gemüse, Feta und Walnüssen entwickelt. Tim hat Miesmuscheln mit Ouzo nach griechischer Art serviert. „Es ist zu verrückt, wenn das eigene Gericht wirklich auf die Speisekarte kommt“, sagt er.
Lassen Sie sich überraschen
Abends gibt es neben den Häppchen auch eine Auswahl aus vier Tellergerichten, darunter Spareribs, Fischragout, Saté und einen Hamburger, der laut der Gäste „gewaltig“ ist. Youri erinnert sich noch gut daran, wie ein Gast extra in die Küche kam, um ihm das zu sagen: „Das war das schönste Kompliment, das ich je bekommen habe.“
Für alle, die sich wirklich überraschen lassen wollen, gibt es die Überraschungsplatten: acht Gerichte, zusammengestellt von der Küche. „Man probiert Dinge, die man selbst vielleicht nicht wählen würde“, sagt Tim. „Und für uns ist es eine Gelegenheit, kreativ zu sein.“
Eine absolutes Empfehlung ist auch der monatliche „Unlimited Bites“-Abend, jeden letzten Freitag im Monat. Dann können Sie die Shared-Dining-Karte unbegrenzt genießen. Eine Reservierung für diese Abende ist empfehlenswert.
Lunch auf der Terrasse
Mans ist nicht nur abends eine Empfehlung. Auch tagsüber kann man dort zum Lunch vorbeischauen, unter anderem mit einem „Shared Dining"-Teller voller Häppchen, Suppe, Brot und Dips, aber auch mit Club-Sandwiches, Toasts und Waffeln. Draußen gibt es eine sonnendurchflutete Terrasse sowie einen überdachten Bereich, sodass man sich dort eigentlich immer wohlfühlt.
Wie Tim es schön zusammenfasst: „Mans hat das Flair eines englischen Pubs, aber auf gastronomischem Niveau. Die Leute erwarten solche Qualität manchmal nicht, sind dann aber wirklich überrascht." Kurz gesagt: Wer einmal dort war, kommt selten nur einmal wieder.
Gastropub Mans
Stenenplaats 9, Den Burg
T: 0222 320572
I: gastropubmans.nl


